Verein der Hundefreunde Gerlingen e.V.

 

Welpenausbildung
Die ersten Entwicklungsphasen Ihres Hundes sind die Basis für sein
späteres Leben - ein Fundament, das den Rest seines Lebens beeinflusst.
In der Welpenausbildung lernt Ihr Welpe gemeinsam im Spiel den richtigen
Umgang mit anderen Hunden und Menschen. Das sind die Grundsteine für ihr
späteres Sozialverhalten.
 

Wir arbeiten mit Ihnen zusammen nach dem Prinzip der "positiven
Konditionierung". Das heißt, man führt Situationen herbei, in denen der Hund das
tut was man von ihm möchte. Dabei wird ohne Zwang und mit viel Geduld
gearbeitet.

 
Beim kontrollierten Spielen zu Beginn und zum Ende der Welpenstunde dürfen
die Welpen toben und sich untereinander vergnügen.  Dabei sind
selbstverständlich alle "Arten" von Hunden herzlich willkommen. Dadurch lernen die
Welpen mit den verschiedensten Formen der Körpersprache (Gestik,
Körperhaltung und Mimik), um mit anderen Hunden, die sich charakterlich und optisch unterscheiden, umzugehen.

 

Die Übungen, die wir mit Ihnen durchführen sind Grundübungen für die
Sozialisierung und Bindung des Familienhundes, leichte Vorübungen für den
Begleithund, als auch die Scheu zu nehmen vor "Welpengeräten" (Tunnel,
Wippe) und vor verschiedenen Untergründen etc. für den evtl. späteren Sporthund.
Die Grundsteine der Erziehung sind also wichtig, ganz gleich ob Sie eine
sportliche Karriere mit Ihrem Hund anstreben oder sich einen lieben
Familienhund wünschen. 

   

Selbstverständlich gehen wir individuell auf Ihre Fragen ein und greifen
viele Themen in unseren theoretischen Ausführungen auf.
 
Unsere Welpenstunde findet selbstverständlich auch bei schlechtem Wetter
statt. Sollte das Wetter "extrem  schlecht" sein, machen wir eine Theoriestunde
in unserem Vereinsheim. Denn mit Ihrem Hund rausgehen müssen sie - ganz
gleich ob es regnet oder die Sonne scheint. Wir Trainer sind immer da - es
sei denn der Trainingsbetrieb wird ausdrücklich abgesagt, dies erfolgt aber
ca. 14 Tage im Voraus.
 

 

 

 

 

 

 

 

Was muss ich vor meiner ersten Welpenstunde beachten?
 
Ihr Welpe wohnt bereits 1-2 Wochen bei Ihnen und ist mindestens 9 Wochen
alt? Dann freuen wir uns Ihr neues Familienmitglied kennenzulernen. Um in
der Welpenstunde teilnehmen zu dürfen, sollte Ihr Welpe ausreichend geimpft sein (Staube, Hepatitis, Leptospirose, Tollwut) keine ansteckenden
Krankheiten  haben, entwurmt und frei von Parasiten sein.  Bitte bringen Sie zur
ersten Welpenstunde den Impfpass mit. Des Weiteren muss ihr Welpe durch eine
Tierhalterhaftpflichtversicherung versichert sein bzw. werden.

Vor dem Unterricht:

 

1. Bitte lassen Sie Ihren Welpen mindestens 2 Stunden vor dem
   Unterricht nichts mehr fressen, da in der Welpenstunde viel gespielt wird und es
   sonst zu gesundheitlichen Risiken kommen kann.

2. Bitte sein Lieblingsspielzeug (kein Quitschi) und kleine Leckerchen (nicht das all Tägliche  Futter, sondern etwas Besonderes) zum Unterricht mitbringen. Die Leckerchen sollten klein und in wenigen Bissen verzehrbar sein.

3      Bitte zur Übungsstunde ein Halsband und eine ca. 1-2 m lange,
       leichte Leine mitbringen (bitte keine Flexileine)
 

Lernziele:
 

§   Sozialisierung der Welpen untereinander (Beißhemmung,..)

     Die Sozialisierung der Welpen untereinander fördert die Kommunikation und
     das Ausdrucksverhalten, was im Spiel untereinander geübt wird.

§   Training mit Umweltreizen

     Um Ihrem Welpen auf dem Weg zum erwachsenen Hund auch dabei zu helfen,
     führen wir Übungen auf verschiedenen Untergründen aus oder laufen unter
     raschelnden Folien oder an fliegenden und klappernden Hindernissen vorbei. 
     Wenn er dieses bereits im Welpenalter positiv kennenlernt, stellen unbekannte Untergründe oder lauter Krach kein Problem für einen erwachsenen Hund dar.  

                                 
§   Bindung und Vertrauen zum Hundeführer aufbauen

    Die Bindung zwischen Hund und Hundeführer ist von großer Bedeutung für
    die gesamte Grunderziehung Ihres Hundes.  Wenn ein Hund nicht gelernt hat,
    dass sein Halter interessanter und toller ist als seine komplette Umwelt,
    wird er eher ein Streuner als ein Hund, der seinen Halter vergöttert und gerne
    bei ihm bleibt weil er weiß, dass der Mensch sein wichtigster Kumpane ist
    bei dem man viel Spaß hat und Lob bekommt.


§   Erziehung zum korrekten Verhalten des Hundes gegenüber fremden
    Hunden und Menschen

§  Unterlassen unerwünschten Verhaltens 

§   Wichtige Hör- und Sichtzeichen spielerisch erlernen ( Sitz,
     Platz, Fuß, Hier/Komm, Aus/Pfui, Nein)

§   Richtiger Einsatz von Motivationsmitteln wie Lob, Spiel oder
    Leckerli

§   Den Hund verstehen lernen

§   Hinweise zur richtigen Einordnung in der Familie.
    Übungen für den Tierarztbesuch (inkl. Theorie zu
    Hundekrankheiten und Vorbeugungsmaßnahmen)
 
Natürlich soll ein Welpe noch Welpe sein dürfen, dennoch ist es
unerlässlich die Grundsteine für alle wichtigen Gehorsamsübungen schon im
Welpenalter zu legen. Denn nur wenn die Verknüpfung zu den Befehlen oft
wiederholt werden, hat sie der Hund wirklich begriffen. Wie beim Menschen lernt
der Welpe viel zügiger und entspannter als der erwachsene Hund.
 

  
 

 

Verein der Hundefreunde Gerlingen e.V.