Selbstverständlich gehen wir individuell auf Ihre Fragen ein und greifen
viele Themen in unseren theoretischen Ausführungen auf.
Unsere Welpenstunde findet selbstverständlich auch bei schlechtem Wetter
statt. Sollte das Wetter "extrem schlecht" sein, machen wir eine Theoriestunde
in unserem Vereinsheim. Denn mit Ihrem Hund rausgehen müssen sie - ganz
gleich ob es regnet oder die Sonne scheint. Wir Trainer sind immer da - es
sei denn der Trainingsbetrieb wird ausdrücklich abgesagt, dies erfolgt aber
ca. 14 Tage im Voraus.
Was muss ich vor meiner ersten Welpenstunde beachten?
Ihr Welpe wohnt bereits 1-2 Wochen bei Ihnen und ist mindestens 9 Wochen
alt? Dann freuen wir uns Ihr neues Familienmitglied kennenzulernen. Um in
der Welpenstunde teilnehmen zu dürfen, sollte Ihr Welpe ausreichend geimpft sein (Staube, Hepatitis, Leptospirose, Tollwut) keine ansteckenden
Krankheiten haben, entwurmt und frei von Parasiten sein. Bitte bringen Sie zur
ersten Welpenstunde den Impfpass mit. Des Weiteren muss ihr Welpe durch eine
Tierhalterhaftpflichtversicherung versichert sein bzw. werden.
Vor dem Unterricht:
1. Bitte lassen Sie Ihren Welpen mindestens 2 Stunden vor dem
Unterricht nichts mehr fressen, da in der Welpenstunde viel gespielt wird und es
sonst zu gesundheitlichen Risiken kommen kann.
2. Bitte sein Lieblingsspielzeug (kein Quitschi) und kleine Leckerchen (nicht das all Tägliche Futter, sondern etwas Besonderes) zum Unterricht mitbringen. Die Leckerchen sollten klein und in wenigen Bissen verzehrbar sein.
3 Bitte zur Übungsstunde ein Halsband und eine ca. 1-2 m lange,
leichte Leine mitbringen (bitte keine Flexileine)
Lernziele:
§ Sozialisierung der Welpen untereinander (Beißhemmung,..)
Die Sozialisierung der Welpen untereinander fördert die Kommunikation und
das Ausdrucksverhalten, was im Spiel untereinander geübt wird.
§ Training mit Umweltreizen
Um Ihrem Welpen auf dem Weg zum erwachsenen Hund auch dabei zu helfen,
führen wir Übungen auf verschiedenen Untergründen aus oder laufen unter
raschelnden Folien oder an fliegenden und klappernden Hindernissen vorbei.
Wenn er dieses bereits im Welpenalter positiv kennenlernt, stellen unbekannte Untergründe oder lauter Krach kein Problem für einen erwachsenen Hund dar.
§ Bindung und Vertrauen zum Hundeführer aufbauen
Die Bindung zwischen Hund und Hundeführer ist von großer Bedeutung für
die gesamte Grunderziehung Ihres Hundes. Wenn ein Hund nicht gelernt hat,
dass sein Halter interessanter und toller ist als seine komplette Umwelt,
wird er eher ein Streuner als ein Hund, der seinen Halter vergöttert und gerne
bei ihm bleibt weil er weiß, dass der Mensch sein wichtigster Kumpane ist
bei dem man viel Spaß hat und Lob bekommt.
§ Erziehung zum korrekten Verhalten des Hundes gegenüber fremden
Hunden und Menschen

§ Unterlassen unerwünschten Verhaltens
§ Wichtige Hör- und Sichtzeichen spielerisch erlernen ( Sitz,
Platz, Fuß, Hier/Komm, Aus/Pfui, Nein)
§ Richtiger Einsatz von Motivationsmitteln wie Lob, Spiel oder
Leckerli
§ Den Hund verstehen lernen
§ Hinweise zur richtigen Einordnung in der Familie.
Übungen für den Tierarztbesuch (inkl. Theorie zu
Hundekrankheiten und Vorbeugungsmaßnahmen)
Natürlich soll ein Welpe noch Welpe sein dürfen, dennoch ist es
unerlässlich die Grundsteine für alle wichtigen Gehorsamsübungen schon im
Welpenalter zu legen. Denn nur wenn die Verknüpfung zu den Befehlen oft
wiederholt werden, hat sie der Hund wirklich begriffen. Wie beim Menschen lernt
der Welpe viel zügiger und entspannter als der erwachsene Hund.